Eckies Blog

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Eine (un-)gewöhnliche Woche

Ich bin froh, dass diese Arbeitswoche endlich vorbei ist, denn ich habe echt bisschen Stress gehabt. So begann die erste Schulwoche nach den Ferien recht angenehm - zwar acht Stunden, aber für einen Montag okay. Auch der Dienstag war ein ganz normaler Dienstag, doch ab Mittwoch änderte sich das ganz schnell:

Mittwoch
Wie jeder Schultag begann auch dieser um 5.20 Uhr mit dem morgentlichen Gang ins Badezimmer. Auch wie jeden Tag verließ ich unserer Wohnung gegen 6.08 Uhr. In der Schule erwartete mich bereits meine Tutorin mit der dreistündigen Geografie-Klausur. Das Thema war "Die Stadtentwicklung von Köln". An sich gar nicht so schlecht, aber wie immer viel zu viel Material und im Gegensatz dazu zu wenig Zeit!
Im Anschluss an die Klausur hatte ich normalen Unterricht, der schließlich 7.-9. (Ende gegen 16.25 Uhr) Sport endete. Abgesehen von dem 30-Minuten-Paarlauf war das Speerwerfen ganz erholsam. =)

Donnerstag
Heute stand ich ausnahmsweise einmal erst 6 Uhr morgens auf. Ich hatte schulfrei bekommen und machte mich um 7 Uhr auf den Weg zum Flughafen Tegel, um von dort nach Köln-Bonn zu fliegen. Ich hatte bereits für Hin- und Rückflug am Vortag im Internet eingecheckt und meine Boarding-Karten ausgedruckt. Gegen 8.10 Uhr durch den Sicherheitsbereich und schließlich pünktlich 8.20 Uhr Boarding. Daalle Fluggäste schnell eingestiegen waren, konnten wir auch schon 8.40 Uhr (anstatt 8.50 Uhr) abfliegen und machten uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg gen Westen.
Die Fluggeschwindigkeit betrug 880 km/h bei einer Höhe von 9800 Metern und einer Außentemperatur von -29°C. ;-) Wer sich nun fragt, woher ich das alles weiß: Info-Monitore! *g*
Pünklich um 9.55 Uhr landeten wir schließlich und ich machte mich auf den Weg zum Fahrkartenschalter und später zum unterirdischen Bahnhof, von wo ich 10.50 Uhr Richtung Bad Honnef fuhr und dort gegen 11.27 Uhr ankam.
Zusammen mit einer Berlinerin, die ebenfalls vom Flughafen (aber nicht mit der selben Maschine) kam, meldete ich mich bei der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef - Bonn an. Wir waren - wie auch viele Andere - wegen der Aufnahmeprüfung dort. Nachdem wir uns angemeldet hatten, erkundete ich ein wenig die Stadt Bad Honnef und kehrte, da es regnete, schnell zurück. Dort eingetroffen traf ich auf einen alten Bekannten, mit dem ich im Sommer einen IETLS-Vorbereitungskurs im British Council belegt hatte. Alle sprachen davon, dass der Test einfach sei.
13.10 Uhr - der schriflichte Teil der Aufnahmeprüfung begann und wir wurden auf Allgemeinbildung, Mathematik und Logik sowie unser Englisch geprüft, wobei der ganze Test auf Englisch war, da an der Fachhochschule auf Englisch unterrichtet wird. Der Test endete pünktlich 15.45 Uhr und wir waren alle der Meinung, dass der test sehr schwer war. Vielleicht wurde er bereits ausgetauscht (am Tag der offenen Tür sagte mir ein Professor, dass man an einem schwereren test arbeite). Wie auch immer ... 16.10 Uhr hatte ich meine mündliche Prüfung, die jedoch nicht so lang ging. Sie verlief aber ganz ordentlich. =)
Anschließend begab ich mich auf einen Bummel durch die Stadt, um einer ganz lieben und besonders wichtigen Person in meinem Leben eine Freude zu bereiten und wurde schließlich auch fündig. Mit dem 17.33 Uhr Zug machte ich mich auf den Weg zum Flughafen und traf dabei am bahnhof auf eine Karlsruherin, die ebenfalls zur Aufnahmeprüfung nach Bad Honnef gereist war.

- - -
Drei Leistungskurse, Schulschluss und Abitur im Februar 2007 und schließlich die Tatsache, dass Geografie, Geschichte und Politische Bildung immer im Wechsel unterrichtet werden, ließen meine Augen immer größer werden ... bzw. wurde mein Blick immer schräger. ;-)
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Sie musste bereits in Troisdorf umsteigen und so fuhr ich allein zum Flughafen weiter, wo ich mit etwas zum Essen kaufte und auf die Berlinerin wartete, die ihre mündliche Prüfung nach mir hatte und mit dem Zug danach kam. Ich zeigte ich noch den Weg zu ihrem Gate (wieder unterschieldiche Airlines) und begab mich dann auch zum Sicherheitscheck, wo ich erstmals komplett abgetastet wurde und sogar meinen Rucksack auspacken musste. *grübel*
Wir schreiben 20.20 Uhr und eigentlich sollte das Boarding beginnen - es begann auch - aber wurde wieder abgebrochen, da man feststellte, dass der Tanktyp das Flugzeug noch gar nicht betankt hatte. Noch bevor es offziell durchgesagt wurde, konnte ich mir den Grund schon denken, als ich Tankwagen zum Flugzeug rasen sehen. ;-) Aufgrund des Betankens konnten wir nun nicht wie geplant 20.50 Uhr losfliegen, sondern erst 21.13 Uhr. Fragt mich bitte nicht, wie der Pilot das gemacht hat, aber wir sind noch vor der planmäßigen Zeit (21.55 Uhr) angekommen - 21.50 Uhr. Während des Fluges sah ich auf den Monitoren nur, dass wir mit 980 Stundenkilometer flogen, eine Außentemperatur von -49°C herrschte und wir an Magdeburg vorbeigeflogen sind. Mein Tag endete mit der Ankunft (22.45 Uhr) zuhause.

Freitag
Heute musste ich wie an jedem normalen Schultag um 5.30 Uhr aufstehen, um - wie auch am Mittwoch - von 7.30 Uhr bis 9.45 Uhr Klausur zu schreiben (Deutsch-LK). Die Analyse eines Romanausschnitts aus Effi Briest war gut und so konnte ich gut gelaunt zu meiner letzten Stunde ... Englisch (planmäßig nach der dritten Stunde Schluss) gehen.

Eine (un-)gewöhnliche Woche.

20.10.06 16:45, kommentieren

Der neue Drucker

In diesem Sommer hat sich unser alter Drucker (ein Canon BJC 7000) nach acht Betriebsjahren Dienst in den Ruhestand begeben und so musste wir einen Nachfolger finden.

Der Markt an arbeitssuchenden Druckern ist enorm und so schaute ich mich bei Saturn für einen passenden Drucker für unser Netzwerk zuhause um. Nun, es sollte also der Canon iP5200R sein, dessen Familie bereits mehrere Auszeichungen gewonnen hatte. Der erste Eindruck: Qualitätsarbeit und echt solide! Mittlerweile ist er seit einiger Zeit im Dienst und ich bin immer wieder überrascht, was in ihm steckt:

In der Ruhezeit von 20 abends bis 9 Uhr morgens arbeitet er mit sehr viel Feingefühl. Er ist in dieser Zeit sehr leise und beeilt sich trotzdem bei der Arbeit. Das Ergebnis ist ausgezeichnet - vor allem ist er sehr sparsam und somit ein Ein-Euro-Jobber, wenn er nicht sogar für noch viel weniger arbeitet!

Sollte man den Drucker geweckt haben und eine Weile nicht benutzen, fragt er sich, warum er denn überhaupt Dienst schieben muss und spätestens nach 30 Minuten geht er wieder - sein Motto: "Für mich musst du nur bezahlen, wenn ich genutzt werde." Finde ich gut.

Ansonsten gibt es noch zu berichten, dass er gern mit dem Computer Karten spielt. Lässt man die Klappe zu und möchte drucken, sagt er einem lediglich, dass er "beschäftigt sei" und deswegen jetzt nicht drucken mag. Nun, so eine Pause sei ihm gegönnt. Des Weiteren gibt er mir unterschiedliche Morsezeichen, sollte ihm einmal etwas fehlen, aber ich bitte doch ... bei mir etwas fehlen? ;-)

Fazit: Wer einen kostensparenden, neuen und vor allem modernen Drucker benötigt, sollte sich nach dem iP5200 (für Netzwerke mit dem Zusatz R) erkundigen.

6.10.06 12:12, kommentieren

Russlandaustausch 2006

Im letzten Jahr waren die russischen Austauschschüler zu Gast bei uns und wir lernten sie erstmalig kennen. Dieses Jahr erfolgte nun der Gegenaustausch und um meine Erlebnisse nicht immer schreiben zu müssen, nun hier für alle. Ich wünsche viel beim Lesen der 12-tägigen Reise!

Mittwoch (29. März)

Heute galt es früh aufzustehen, denn der Flieger nach Moskau sollte 9.45 Uhr gehen und so machten sich alle bei bestem Wetter (ernst gemeint) auf nach Schönefeld.
Wir müssen so gegen 7.30 Uhr angekommen sein und warteten auf den Check-In, der planmäßig 7.45 Uhr begann. Schnell waren wir eingecheckt und nun folgte eine laaange Wartezeit auf den Flieger. Einige kauften sich ihr Frühstück bei einer uns allen bekannten Fast-food-Kette, Andere nutzten die Zeit und studierten die Tageszeitung.
Gegen 9.20 Uhr deutscher Zeit begann das Boarding und da der neue, saubere Airbus von Aeroflot schnell voll wurde, starteten wir auch schon zehn Minuten nach Beginn des Boardings. Auf dem Flug nach Moskau Sheremetyevo 2 gab es natürlich auch Essen und Trinken. Nennenswert an dieser Stelle vielleicht noch, dass wir während des Fluges die Migrationskarte für die Einreise nach Russland ausfüllen und an der Grenzkontrolle abstempeln lassen mussen. Schließlich ging es dann im Terminal weiter zu den Gepäck-Einreise-Formularen, die wir sorgfältig ausfüllten und später dann doch nicht brauchten. ;-)
Vor dem Terminal wartete bereits ein Mitarbeiter des moskauer Goethe-Instituts auf unsere Ankunft und wir wurden mit einem Privatbus auf der größten Schnellstraße (vorbei an OBI, IKEA, C&A und russischer Mc Donalds-Küche) zu unserem Hotel im Südwesten der Stadt gefahren. (Für Moskaukenner: Unsere Metrostation hieß <<Проспект Вернадского>>.) Am Abend fuhren wir dann noch mit der Metro zum Roten Platz, schauten uns das GUM (Russlands größtes Kaufhaus) an und probierten von der bereits erwähnten russischen Küche, die der deutschen glich. ;-)

Donnerstag
Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich glaube, dass wir gegen dreiviertel acht aufstehen mussten und dann bei purem Sonnenschein im Restaurant des Hotels gefrühstückt haben. Danach musste alles recht schnell gehen, denn wir checkten wieder aus (man muss bei Ankunft im Hotel die Migrationskarte und den Reisepass abgeben), bekamen unsere Dokumente zurück und setzten uns in unseren Bus.
Eine mehrstündige Stadtrundfahrt mit einigen Zwischenstopps standen auf dem Plan. Ich muss zugeben, dass wir mit dem Wetter echt Glück hatten, denn es war richtig sonnig, aber kalt! Nach der Stadtrundfahrt oder gegen Ende dieser schliefen wir, bis wir schließlich beim Goethe-Institut Moskau ankamen, dort Essen und Trinken bekommen haben und anschließend zum Flughafen Sheremetyevo 1 gefahren wurden.
Wir müssen so gegen 18 Uhr am Flughafen angekommen sein und waren somit viel zu früh da (man weiß vorher aber nie, wie lange man zum Flughafen braucht). Am Terminaleingang die erste Sicherheitskontrolle (etwas ungewohnt für uns). Dann musste man sich an einen der vier mega langen Warteschlangen für die eigentliche Sicherheitskontrolle anstellen und das dauerte... ...kein Wunder: Wenn alle Personen selbst die Schuhe ausziehen müssen, ist es verständlich.
Es wird bestimmt eine halbe Stunde gedauert haben, bis alle von uns durch die Sicherheitskontrolle waren und nun hieß auf eine ca. 5-7m breiten Gang ohne Sitze auf den Check-In zu warten. 20 Uhr sollte der Flieger gehen, doch 19 Uhr begann kein Einschecken. Wir trafen einige Matrosen, die zu uns sagten, dass die Maschine aufgrund eines Schneesturms in Murmansk Verspätung hat. Mit zwei Stunden Verspätung (22 Uhr) liefen wir dann zum Flugzeug und es machte schon von außen einen alten Eindruck. Dieser bestätigte sich, als wir den Flieger betraten. Eine alte Tupolev 154-M der Aeroflot-Don: Sitze, die man nach vorne und hoch klappen konnte, keine Klappen für das Handgepäck über einem, keine Rettungswesten und Atemmasken und Kerosingestank! (So viel darf ich vor weg: Wir haben überlebt, sonst würde dieser Eintrag nicht hier stehen.) Beim Start klapperte natürlich alles und auch während des Fluges war die Maschine recht laut.

Freitag
Freitage schließen sich gewöhnlich an Donnerstage an, aber diese Nacht war deswegen so interessant, da wir noch lange nicht an unserem eigentlichen Reiseziel waren.
Wir schreiben genau 0.00 Uhr, es gab einen lauten Knall und es ging abwärts. Ich orientierte mich an dem Verhalten der Russen, doch diese blieben ruhig und telefonieren genau gelassen mit dem Handy - für uns eine Horrorszenario. Später habe ich mir überlegt, dass der Pilot das Fahrwerk ausgefahren haben wird. Gegen 0.14 Uhr Ortszeit landet wir schließlich, stiegen aus und mussten uns warm anziehen, denn es waren in dieser Nacht ca. -25°C. Was in Deutschland unmöglich wäre, war dort der Fall: Wir mussten ungefähr 200 Meter über vereiste Fläche zum Terminal laufen, wo wir dann auf einen LKW mit unseren Koffern warten mussten.
Im Terminal angekommen, wurden wir auch schon von einigen Austauschschülern und einer russischen Lehrerin empfangen. Wir brachten unsere Sachen zu einem Bus (wieder nur für uns) und statteten der Toilette im Flughafen vorher noch einen Besuch ab. Jetzt stellt man sich natürlich die Frage, wieso das so nennenswert ist. Nun, die Toiletten waren wie Pferdeboxen... ... am Boden ein Loch und nun standen wir alle in einer Reihe, jeder in seiner Box und ab Brusthöhe konnte man die Nachbarn sehen und dies war nun das erste lustige Erlebnis am Flughafen Murmansk. =)
Aufi-gehtsi in den Bus und wir fuhren vier Stunden nach Kirowsk, dem eigentlichen Ziel unserer Reise. Von der Busfahrt bekamen wir wenig mit, da wir die Fahrt zum Schlafen genutzt haben, schließlich waren wir nun schon 17 Stunden auf den Beinen.
Gegen halb fünf erreichten wir das verschneite Örtchen Kirowsk und wir waren von dieser Schneelandschaft beeindruckt. Endstation unserer Busfahrt war - wie sich später herausstellen sollte - vor unserer Gastschule. Wir wurden alle von unserer Gastschülern und -eltern abgeholt und nach Hause gebracht. Kaum angekommen, folgte auch gleich ein Menü: Suppe, Hähnchen mit Kartoffeln und Erbsen sowie Tee. Als Nachtisch gab es Torte und das ganze gegen 5 Uhr morgens. Es soll jetzt nicht falsch klingen. Wir waren unseren Gasteltern dankbar und sind es heute noch, aber nach deutscher Gewohnheit eben etwas Neues. Es folgte der stundenlange Schlaf.

Bevor ich es vergesse: Da wir zwei Stunden später als geplant in Murmansk (Betonung auf dem u -> Muuuurmansk - hört man oft falsch) ankamen, wussten unsere Austauschschüler auch nicht, ob wir abgeholt würden und wann wie überhaupt ankommen. Es klappte dann aber doch alles recht gut.

Für Freitag stand nach einem erholsamen Schlaf nur die Begrüßung durch die Schulleitung sowie eine Schulführung auf dem Plan. Fragt mich bitte nicht, was wir danach gemacht haben, denn ich weiß es nicht mehr. Ich vermute, dass es danach Abendbrot gab und wir nichts in der Gruppe unternommen haben.

15.4.06 20:00, kommentieren